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Zwischen Mondlandung und Mauerfall

Als Teenager begann ich, einzelne Artikel aus Tageszeitungen auszuschneiden und aufzuheben. Mich interessierten politische Ereignisse in den beiden deutschen Staaten, im „sozialistischen Lager“, in kapitalistischen Ländern, in China und Nahost. Daraus entstanden Jahres-Ordner, die ich „Politische Chroniken“ nannte.

Die Sammlung erweiterte sich um Mappen mit Berichten über Weltraumfahrt (u.a. die Mondlandung 1969), Geografie und Völkerkunde, Kirche und Religion, Literatur und Film. Verkehrswesen selbstverständlich und Geschichte. Ich mache das bis heute weiter.

Seit 2009 ergänzt ein elektronisches Archiv die Papiersammlung. Die ohnehin immer weniger der Dokumentation des Zeitgeschehens dient, sondern einzelne Themen aufgreift, die mich bewegen. Den Jahresrückblick liefert „Der Spiegel“.

40 zu 60

Nimmt man die Zäsur 1989 – Wende, Mauerfall -, dann ist im Jahre 2019 ein Verhältnis 40 zu 60 erreicht. Das der Zeitspannen vor und nach dem Umbruch. Wer es noch weiss: In der DDR mussten in Diskotheken mindstens 60 Prozent Ost-Titel gespielt werden und nur maximal 40 Prozent durften „Westmusik“ sein. Jetzt ist es umgekehrt und die 40 steht für eine erlebte Etappe der Zeitgeschichte: Von der Mondlandung zum Mauerfall.

Mein erstes Archiv-Dokument datiert allerdings noch früher und war kein Zeitungsausschnitt, sondern eine handschriftliche Auflistung der Minister in der ersten westdeutschen Großen Koalition … International ging es ab 1967 zu. Deshalb muss ich noch ein paar Jahre weitermachen, damit 40 zu 60 erreicht wird.